Technik

Eine Pfosten-Riegelkonstruktion ist eine Konstruktionsmethode für Fassaden, mit der sich äußerst filigrane Glasfassaden herstellen lassen. Der Lastabtrag erfolgt hierbei über die senkrechten Pfosten, an welche die horizontalen Riegel angeschlossen sind. Gehalten werden die Füllungselemente durch horizontale und vertikale Pressleisten, die auf die Pfosten/Riegel geschraubt werden. Als tragende Materialien kommen Stahl, Alu oder Holz zum Einsatz. Zwischen Fassadenfeldern und dem tragenden Fassadengerüst werden elastische Dichtungselemente verwendet.
Vorteile
Der große Vorteil im Bezug auf Glasfassaden sind sehr schlanke äußere Pressleisten, die je nach Fall nur 5 cm breit sind. Weiters ist von Vorteil, dass neben festem Glas oder Paneelen auch einfach Fenster- oder Türelemente eingespannt werden können.
Nachteile
Nachteile der Pfostenriegelfassade sind vor allem die sich addierenden Rahmenbreiten bei der Integration eines Öffnungsflügels. Diese erhöhen die sichtbare Rahmenbreite der ansonsten sehr schmalen Konstruktion. Eine Alternative bei vielen Öffnungselementen stellt die Elementfassade dar, in der innerhalb der Konstruktion Teile der Öffnungselemente untergebracht werden können.

Kino Medusa Rozzano

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